Copyright by: Larry Ewing, Simon Budig, Anja Gerwinski;  http://www.home.unix-ag.org/simon/penguin/

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Quo vadis Linux? – 1000 Distributionen. Aber Wesentliches fehlt. Bündelt eure Kräfte!

Ja, es ist schon toll, wie sich Linux und die mittlerweile vielen verschiedenen Distributionen entwickelt haben. Für den Normal-PC-User ist es heute längst nicht mehr notwendig Windows zu benutzen oder OSX. Oder doch?

Nein, selbst Computernutzer, die wenig Zeit, Lust und Motivation haben, sich mit dem Untergrund von Betriebssystemen zu beschäftigen, kommen prima mit Ubuntu, Linux Mint, Suse Linux und den vielen Anderen klar. Mit einem ordentlichen Desktop heute kein Problem mehr. Super.

Nun träumt auch Linus Torvalds von Linux auf allen Desktops. Bisher hat das jedoch nicht geklappt. Warum liegt bei den Desktop und Laptop-Computern die Verwendung von Linux weiter im eher niedrigen bis mittleren einstelligen Bereich?

Viele Hobby und auch professionelle Programmierer, Designer, Übersetzer und Andere investieren viel Zeit, Kraft und Gehirnschmalz in die Entwicklung von verschiedenen sogenannten Distributionen von Linux. Unter dem Strich beinhalten die Distributionen relativ wenig Unterschiedliches für den Linux-Anwender in der Praxis. Klar unterschiedliche Desktops, die man meist für verschiedene Distributionen verwenden kann. Klar, ausgenommen sind Spezial-Distributionen, wie Kali-Linux und Tails zum Beispiel. Da braucht man sich nicht alles zusammenzusuchen.

Was aber hält viele Windows User doch davon ab Linux zu verwenden. Klar, der Umstand, dass Windows halt auf den meisten zu erwerbenden Computern schon installiert ist. Aber was will man auch ohne machen. Die Steuererklärung unter Linux mit einem vernünftigen Programm zu erstellen ist schon eine nahezu unlösbare Herausforderung. Auch WINE, Play-on-Linux u.a. und auch die recht guten Virtuellen Maschinen VMWare und VirtualBox lösen nicht das Problem, dass Windows-Programme nur recht unzureichend laufen. Dual-boot ist halt auf ein System beschränkt, das regelmäßig gewechselt werden muss.

Da hat OSX mit ParallelsDesktop doch eine Menge Vorteile. Windows läuft unter OSX doch recht ansehnlich. Und das Ganze ist praktikabel. Warum gelingt es nicht für Linux ein ähnliches Programm zu schreiben, dass Windows unter Linux laufen lässt und beide Betriebssystems so verzahnt, dass man den Eindruck hat, die Windows-Programme liefen direkt in Linux?

Schön wäre es, wenn ein guter Teil der vielen Energie der Programmierer und Software-Entwickler in ein solches Projekt gesteckt werden könnten. Dann wäre der Nutzen von Linux noch wesentlich größer und die Akzeptanz viel höher. Vielleicht würde so der Traum von Linus Torvalds in Erfüllung gehen, wenigstens zum Teil. Viele Programme für Linux sind gut, viele sind mäßig, wie auch für die anderen Betriebssysteme. Aber Windows ist halt für Vieles der Standard in der Programmentwicklung, auch, auch weil man damit Geld verdienen kann.

Übrigens, was spräche dagegen, für das oben beschriebene Projekt einer Software ähnlich „Parallels Destop“ ein Crowdfunding Projekt aus der Taufe zu heben oder das Ganze anderweitig mit Spenden zu finanzieren. Auch Linux-Programmierer müssen essen, leben und haben Kinder. Sie sollten für sowas eben auch entlohnt werden, damit die Zeit und Muße da ist, die Dinge voran zu treiben.

Gutes Gelingen!

von Vincke

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