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Berufe der Gesundheitsminister in Deutschland: Erstmalig ein Mediziner (ohne Facharztqualifikation). Und nun Herr Philipp Rösler?

Was muss ein Gesundheitsminister eigentlich können? Hilft praktische Erfahrung und Wissen über die Interna des Gesundheitswesens bei der Bewältigung der großen und für das Land entscheidenden Herausforderung im Amt des Bundesgesundheitsministers?

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Hilft praktische Erfahrung im Gesundheitssystem das Gesundheitssystem für die Zukunft fit zu machen und nicht nur die x-te Gesundheitsreform zu bewerkstelligen? Oder ist es nicht so wie bei der Lufthansa: Auch dort ist nicht der Pilot des Airbus A-380 der geeignete Manager der Firma Lufthansa. Kann eigentlich der Gesundheitsminister der Bundesrepublik Wesentliches für das Gesundheitssystem im Sinne einer unverzichtbaren einer Optimierung leisten? Es sollte so sein. Der Förderalismus in Deutschland tut sicher sein übriges, es dem Bundesgesundheitsminister nicht gerade einfach zu machen, schon auf struktureller Ebene. Schauen wir uns doch mal an, was die Bundesrepublik Deutschland, einer der reichsten Staaten der Welt, für Qualifikationen – also Kenntnisse des Gesundheitswesens und ggf. praktische Erfahrungen im Gesundheitswesen – bei seinem leitenden für das Gesundheitssystem zuständigen Angestellten, dem Gesundheitsminister des Bundes, voraussetzte.

Dr. Philipp Rösler (seit 28.10.2009 Gesundheitsminister des Bundes) wurde 1973 in Vietnam geboren und kam im Alter von neun Monaten als Kriegswaise in die Bundesrepublik Deutschland. Er wurde von einem Ehepaar adoptiert in eine Familie mit zwei Schwestern und wuchs in Hamburg, Bückeburg und Hannover auf. In Hannover besuchte er die Lutherschule und schloß 1992 mit dem Abitur ab. Im selben Jahr Begann er seine Ausbildung als Sanitätsoffizieranwärter bei der Bundeswehr. Für sein Medizinstudium an der MHH (Hannover) wurde er freigestellt. 1999 begann er schließlich eine Facharztausbildung am Bundeswehrkrankenhaus Hamburg.  Rösler promovierte 2001 mit dem Thema „ Einfluss der prophylaktischen Sotalolapplikation auf die Inzidenz des postoperativen Vorhofflimmerns im Rahmen der aortokoronaren Bypassoperation.“ (Dissertation, Medizinische Hochschule) in der Herz-Thorax-Gefäßchirurgie. 2003 verließ schließlich die Bundeswehr als Stabsarzt. Über eine abgeschlossene Facharztausbildung verfügt Dr. Rösler nicht. Er legt auf seiner Homepage wert darauf, dass er – entgegen vielerlei Berichten in der Presse – nicht Facharzt für Augenheilkunde sondern „einfach Arzt“ sei. Rösler ist Mitglied der Vollversammlung des Zentralkommitees der deutschen Katholiken. Er ist verheiratet und seit Oktober 2008 Vater von Zwillingstöchtern.

Dr. Rösler hat eine steile Parteikarriere bei den Freien Demokraten durchlaufen: 1992 Eintritt in die FDP und die Jungen Liberalen Niedersachsen. 1994 Kreisvorsitzender der Jungen Liberalen Hannover-Stadt. 1996 Landesvorsitzender der Jungen Liberalen Niedersachsen. 2000-2004 Mitglied des Landesvorstands der FDP Niedersachsen, Generalsekretär der FDP Niedersachsen (ehrenamtlich). 2003 Mitglied des Niedersächsischen Landtags, Vorsitzender der FDP-Fraktion im Niedersächsischen Landtag. 2005 Mitglied im Präsidium der FDP-Bundespartei. 2006 Landesvorsitzender der FDP Niedersachsen. 2009 Niedersächsischer Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr und stellvertretender Ministerpräsident. Am 28.10.2009 wurde Dr. Rösler im Alter von 36 Jahren der jüngste Gesundheitsminister der Bundesrepublik Deutschland im Kabinett Merkel II.

Nun gut, Dr. Rösler ist Arzt. Er hat kurz  in einem Bundeswehrkrankenhaus als Assistenzarzt gearbeitet. Die Wahrnehmung von wesentlichen Interna und praktischen Struktureigenheiten, gehen den wenigsten innerhalb einer kurzen Tätigkeit als Assistenzarzt in einem Bundeswehrkrankenhaus auf. Aber ist so etwas gefordert als Gesundheitsminister. Nein, wie wir sehen, bisher noch nie in Deutschland. Was allerdings nicht heißt, dass es nicht hilfreich ist. Schließlich können bei Dr. Rösler wenigstens praktische Grundkenntnisse der Materie Gesundheitswesen angenommen werden. Und damit ist Herr Dr. Rösler gegenüber seinen diversen Vorgängern und Vorgängerinnen prinzipiell im Vorteil. Man wird gespannt sehen, was er daraus mach! Unter den Vorgängern von Dr. Rösler finden sich ausgemacht viele Juristen und auch einige Lehrer.

Seit 1961 hatte Dr. Rösler 14 Vorgänger(-innen), die DDR-Minister nicht mitgerechnet. Die hinlänglich bekannte Ulla Schmidt (SPD, 2001-2009) hatte das zweite Staatsexamen für den Lehrerberuf an Grund- und Hauptschulen abgelegt und wurde über Umwege Lehrerin an der Schule für Erziehungshilfe im Kreis Aachen. Das Gesundheitssystem hat sie vor ihrem Ministerposten wenn eingehend, so allenfalls als Patientin erfahren. Nun wäre dies ja schon eine wesentliche Erfahrung an sich.

Einigen ist Andrea Fischer (Bündnis 90/Die Grünen, 1998–2001) noch ein Begriff, die Vorgängerin von Schmidt auf dem Bundesgesundheitsministerposten. Fischer war Druckerin und Korrektorin tätig und absolvierte ein Volkswirtschaftslehre-Studium. Fischer war schließlich wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Europaparlament, dem Wissenschaftszentrum Berlin und der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte und seit 2001 Schirmherrin des Bundesverbandes Pschychiatrie-Erfahrener.

Der Bundesverband Psychiatrie-Erfahrener trennte sich in seiner Vorstandssitzung im Januar 2009 von Fischer als Schirmherrin, nachdem diese in mehreren Kontakten keine Klarheit über ihre Tätigkeit bei der auch für die Pharmazeutische Industrie tätigen PR-Agentur Pleon habe geben können. “Der Vorwurf der Pharmalobbyistin konnte so von ihr nicht widerlegt werden” schreibt der Bundesverband in seiner Pressemitteilung vom 19.1.2009. Pleon stellt sich u.a den selbst beschriebenen Anforderungen: “Wir planen und realisieren integrierte PR-Kommunikation ebenso wie Verbraucherkampagnen für verschreibungspflichtige und OTC-Produkte. Zudem entwickeln wir medizinische Bildungsprogramme für definierte Zielgruppen, unterstützen unsere Kunden mit Marketingberatung, Evaluation, Marktforschung und in der Planung von Events. Die enge Zusammenarbeit mit anderen Practices von Pleon erweitert das Spektrum unserer Beratungsleistung um Lobbying auf nationaler und internationaler Ebene sowie Change Communications und Krisenkommunikation.

Es trifft sich gut, dass Pleon zudem folgende Leistungen anbietet: “Wir verfügen über das notwendige Wissen und Verständnis für die Arbeitsabläufe in staatlichen Stellen und die damit verbundenen Herausforderungen. Und wir kennen sehr genau die öffentliche Diskussion insbesondere zu strittigen politischen Themen. Auf dieser Basis und gepaart mit unserer Erfahrung in PR, Marketing- und Politikkommunikation entwickeln wir für unsere Kunden Kommunikationsstrategien und Maßnahmenprogramme.

Zumindest dürften bei Pleon Kenntnisse politischer und ministriabler Vorgänge sehr nützlich und vermutlich einträglich sein. Vielleicht ähnlich wie bei Ministern für Wirtschaft und Technologie, die dann Vorstand in Energieunternehmen werden. Nichts gegen das Verdienen des Lebensunterhaltes, wenn die in den Ministerien erworbenen Kenntnisse zum Wohle des Landes und seiner Menschen eingesetzt werden und nicht im Wesentlichen zu Gewinnmaximierung von Agenturen und Industrie dienen. Und damit auch strukturelle Veränderungen zugunsten der zahlenden Unternehmen flankiert werden können. Dann ist die Grenze sicher Überschritten. Nun, Deutschland benötigt eher was anderes. Egal in welcher Partei der (ehemalige) Minister war oder ist.

Horst Seehofer (CSU, 1992–1998) ist ebenfalls hinlänglich bekannt, nicht nur als der aktuelle bayerische Ministerpräsident, der das glorreiche Bayern-Spitzenpersonal, Huber und Beckstein beerben durfte. Er ist von Beruf Diplom-Verwaltungswirt (FH) und war im gehobenen Verwaltungsdienst Verwaltungs-Betriebswirt (VWA). Mit dem Gesundheitssystem hat er im wesentlichen als Patient Kontakt gehabt, was anlässlich seiner Myokarditis (Herzmuskelentzündung) 2002 wohl eher positive Effekte auf seine Haltung dem Medizinsystem gegenüber hatte.

Die Vorgängerin von Seehofer, Gerda Hasselfeldt (CSU, 1991–1992) hatte ein Studium der Volkswirtschaftslehre vorzuweisen. Ebenfalls keine Erfahrung im Medizin- oder Gesundheitssystem.

Ursula Lehr (CDU, 1988–1991), Diplom-Pschychologin, wurde 1972  ordentliche Professorin auf den Lehrstuhl fürPädagogik und Pädagogische Psychologie an der Uni Köln berufen.  1975 erhielt sie einen Ruf Universität Bonn als Ordinaria für Psychologie. 1986 nahm sie schließlich den Ruf der Uni Heidelberg auf den ersten deutschen Lehrstuhl für Gerontologie, der wissenschaftlichen Alternskunde- und lehre,  an. Frau Prof. Dr. Ursula Lehr war und ist wissenschaftlich ausgewiesen und emeritierte 1998. Frau Lehr hat sich eingehend mit einem die Zukunft des Landes wesentlich beeinflussenden Thema, dem Altern und dessen Einfluß auf die Gesellschaft, beschäftigt. Praktische Erfahrungen im Medizinsystem hatte auch Frau Prof. Lehr nicht.

Rita Süssmuth (CDU, 1985–1988) war Professorin für Erziehungswissenschaft an der PH Ruhr. 1980 nahm sie einen Ruf der Uni Dortmund an. Schießlich war sie von 1982 bis 1985 Direktorin des Instituts “Frau und Gesellschaft”.  Auch Frau Süssmuth hatte keine Erfahrung im Gesundheitswesen, von ggf. Patientenerfahrungen abgesehen.

Heiner Geißler (CDU, 1982–1985) war und ist ein kritischer und nicht selten gegen den Strich denkender Kopf, der sein Selbstdenken als Generalsekretär der CDU unter Kohl durchaus bezahlt hat mit Karriereproblemen. Auch Heiner Geißler hatte keine Erfahrung im Gesundheits- oder Medizinwesen.

Die Vorgängerin von Geißler, Anke Fuchs (SPD, 1982: 6 Monate) war Juristin und Referentin für Arbeitsrecht und Sozialpolitik beim DGB. 1971 bis 1977 hatte sie die Funktion eines geschäftsführenden Vorstandsmitglieds der IG-Metall inne. Ebenfalls keine praktischen Erfahrungen im Gesundheitssystem.

Antje Huber (SPD, 1976–1982) war (Sport-)Journalistin und Katharina Focke (SPD, 1972–1976) hatte ein Studium der Nationalökonomie in der Schweiz und ein Lehramtsstudium vorzuweisen bevor sie Politische Wissenschaften in den USA studierte und promovierte.

Käthe Strobel (SPD, 1966–1972) absolvierte beim Landesverband für Obst- und Gartenbau eine kaufmännische Ausbildung. Von 1923 bis 1935 war sie dort als kaufmännische Angestellte beschäftigt, in den Jahren 1935 bis 1939 als Buchhalterin. Auch Käthe Strobel hatte keine Erfahrungen im Gesundheitswesen.

Elisabeth Schwarzhaupt (CDU, 1961–1966) war Juristin. Sie arbeitete bis 1932 bei einer Rechtsschutzstelle für Frauen in Frankfurt/M. Danachals „beauftragter Richter” in Dortmund und Frankfurt/M. 1933 wurde sie entlassen, weil nach einem Erlass des nationalsozialistischen Justizministers Frauen nicht mehr als Richter tätig sein durften. Auch Frau Schwarzhaupt hatte keine praktische Erfahrungen im Gesundheitsystem.

Wir sind nun im Jahre 1961 angekommen und wollen es gut sein lassen mit der langen Ahnenreihe der Gesundheitsminister und ihrer Ausbildung. Keiner hatte je im Gesundheitssystem wesentliche praktische Erfahrungen gemacht im Sinne einer beruflichen Tätigkeit. Die meisten kannten und kennen das Gesundheitssystem lediglich als Patient(-in) und eben als Minister(-in). Eigentlich ist das nicht die Idealvoraussetzung für das wesentliche Amt eines Bundesministers für Gesundheit. Nun, ist nicht zwangsläufig der Airbus-Pilot der geeignete oder bessere Manager der Lufthansa. Aber auf der anderen Seite kommt auch niemand auf die Idee einen Arzt zum Justizminister zu machen. Wie geht aber jemand vor, der keine oder kaum Erfahrungen im Gesundheitswesen hat. Er beruft Experten in seinen Stab oder vergibt Aufträge und Beraterverträge an echte oder vermeintliche Experten. Darunter sind dann Berufspolitiker, Beamte, Volkswirte, Consultants. Und, wie wir in dem Artikel ” ………………..” auf bubon.de sehen eben auch Lobbyisten, z. B. Spitzenfunktionäre der Versicherungswirtschaft. Da diese “Fachleute” keine praktische Erfahrung im Gesundheitswesen haben, wird dies – und das ist ein entscheidender Fehler – im wesentlichen unter ökonomischen Gesichtspunkten betrachtet, wie eine Black Box. Drehe ich an der Stellschraube, dann kommen 5% von was auch immer raus – theoretisch. Oder – führen wir eine Praxisgebühr ein, dann werden es schon weniger Patienten in die Praxis schaffen. So der Gedankengang der Experten von Ulla Schmidt. Blöd, dass dies bekanntlich nicht geklappt hat, nun aber die Krankenkassen halt nicht auf ihre zusätzliche Einnahmen verzichten wollen, die auch noch via kostenlosem Inkasso von den niedergelassenen Ärzten  eingezogen werden.

Die großen Probleme des Gesundheitssystems liegen offen zutage:

  • Überalterung der Bevölkerung, damit eine Zunahme und Verlängerung von Patientengruppen mit vermehrter Neigung zur Erkrankungen und damit zu einer höheren Kostenbelastung des Systems. Verminderung von Beiträgen der geringer werdenden jungen, potentiell gesünderen Versicherten.
  • Der medizinische Fortschritt, der halt nicht nur über die technischen Innovationen in der Medizin Kosten verursacht. Die sektorale Gliederung des Gesundheitssystems der BRD (ein Topf für die Krankenhäuser, ein anderer Topf für die ambulante Medizin auf GKV-Basis).
  • Der gravierend zu geringe medizinische Nachwuchs, insbesondere in den Arztberufen, der hausgemacht ist und von der Politik bisher totgeschwiegen wird. Welcher zudem noch zu einer schleichenden erheblichen automatischen Absenkung der medizinischen Qualität führt. Interessanterweise boomen zunehmend sogenannte Qualitätssicherungssysteme (z.B. KTQ, ProCumZert, EFQS, DIN ISO 900x, u.a.), die alle einen Fehler haben, sie messen eben was sie messen (meistens Prozesse und Papier über Prozesse), nicht jedoch die medizinische Qualität.
  • Die ungeklärten Fragen, was sich unser Gesundheitswesen leisten kann für die Allgemeinheit und für den einzelnen Versicherten. Politik und Politiker versuchen mit Vehemenz eine Diskussion darüber zu vermeiden.
  • Die Moderierung der Preise von Pharmazeutika auf multinationaler Ebene.
  • Die unsinnige Einführung neuer, teurer und Finanz- und Medizinresourcen verbrauchender Abrechnungssysteme ins Gesundheitswesen (G-DRG), die zu einer Umverteilung von ärztlicher und pflegerischer Kapazität (schlicht ärztlicher und pflegerischer Arbeit, direkt am Patienten) zugunsten von Kunstberufen im Gesundheitswesen – wie Codierassistenten, Controllern, EDV-Industrie, MDK-Ausweitung, Unternehmensberatern – führen. Die Effizienz des G-DRG-Systems im Sinne einer preiswerteren Gestaltung des Gesundheitssystems, bei gleicher medizinischer Leistung, hat bisher schlicht niemand nachweisen können. Im Gegenteil, niemand stellt sich ernsthaft der Überprüfung des zum Selbstläufer gewordenen DRG-Systems, das derzeit auf den psychiatrischen Behandlungsbereich ausgedehnt wird. Niemand hat belegt, dass dadurch Kosten eingespart wurden. Offensichtlich ist, das ärztliche und pflegerische Kapazitäten zum alleinigen Zweck einer sehr teueren Krankenhausrechnungserstellung “verbraten” werden.
  • Die permanent fehlenden ausgearbeiteten Modell-Entwürfe für eine langfristige strukturelle Optimierung des Gesundheitswesens als Basis einer in der Fachöffentlichkeit geführten breiten Diskussion über erforderlichen Änderungen. Und dies unabhängig von wahltaktischen kurzfristigen Erwägungen. Dies auszuarbeiten und die Diskussion in der Fachöffentlichkeit in Gang zu bekommen wäre eine der vornehmsten Aufgaben eines Bundesgesundheitsministers.

Um in solchen Diskussionen zur Selbstbeurteilung fähig zu sein, kann zumindest eine längere praktische Erfahrung im Gesundheitswesen helfen. Man ist viel weniger den vermeintlichen eingekauften Experten und Lobbyinteressen ausgeliefert, wenn man es denn will und es die Partei zuläßt.

Wir wünschen guten Flug Herr Dr. Rösler! (… und werden jetzt Mövenpick-Kaffee trinken.)

bubon.de



8 Kommentare

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  2. Completely understand what your stance in this matter. Although I would disagree on some of the finer details, I think you did an awesome job explaining it. Sure beats having to research it on my own. Thanks

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